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Islamgegner täuschen Terroranschlag vor“ titelt die FAZ am 21. August 2016.

Tschechische Islamgegner haben im Prager Stadtzentrum einen Anschlag vorgetäuscht und damit unter Touristen für Angst und Schrecken gesorgt. Sie hätten mit Waffen-Imitaten in die Luft gezielt und „Allahu Akbar“ – arabisch für Gott ist groß – gerufen, berichtete die Agentur CTK

Screenshots: FAZ (DE) | Parlamentni Listy (CZ)

Screenshots: FAZ (DE) | Parlamentni Listy (CZ)

Nun bedeutet „Allahu Akbar“ zwar nicht „Gott ist groß“ sondern „Gott ist größer“. Doch diese Marginalie darf man in diesem Zusammenhang getrost übersehen, da es bei der Aktion von rechtsreaktionären Diktaturbefürwortern und Freunden von Despotismus um etwas anderes ging:

Sie wollen Menschen Angst einjagen, Katastrophenstimmung erzeugen, statt sachlich zu argumentieren — um sich später als Retter in der Not anzubiedern. Eine nicht unübliche Vorgehensweise ….

Damit erreichen sie jedoch das Gegenteil dessen, was man vordergründig vermuten könnte: auf die Gefahren eines totalitären und despotischen Systems wie dem Islam hinzuweisen.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob sich die Teilnehmer einer Straftat schuldig gemacht haben. Konkret geht es um einen Paragrafen, der die Verbreitung falscher und beunruhigender Gerüchte mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe belegt.

Ob das klug und überlegt war ?

Gemäß der Meldung auf der tschechischen Website Parlamentni Listy zu diesem vorgetäuschten Anschlag (siehe Screenshot oben rechts) wurde der Veranstalter von der Polizei festgenommen („Konvička byl zadržen policií.“).

Siehe auch Sag niemals Allahu … — Teil 1

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Satire auf Saudisch

Myrkott

Myrkott

Ähnlichkeiten mit anderen Despoten und Psychopathen sind zufällig.

Originalartikel in der NZZ: Satire auf Saudisch

Junge Saudi finden in der Satire und in der Kunst Wege, Zensur indirekt zu umgehen. Als Plattform dient ihnen in erster Linie das Internet.

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Mehr als Zwang

Wie es euch gefällt

Wie es euch gefällt

Was wollt Ihr haben?
Eure Freundlichkeit wird, mehr als Zwang, zur Freundlichkeit uns zwingen.

What would you have?
Your gentleness shall force more than your force move us to gentleness.

~ ~ ~

William Shakespeare:

Wie es euch gefällt
2. Akt, 7. Szene
Herzog

As you like it
Act II, scene VII
Duke

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Zur Islamophobie

Eine weitere beleidigende Darstellung unseres Propheten!

Eine weitere beleidigende Darstellung unseres Propheten!

1 — DER RESPEKT WIRD VORRANGIGES PRINZIP
2 — VORSICHT UND FEIGHEIT IM DIENSTE DER ISLAMOPHOBIE
3 — DIE JOURNALISTEN IM DIENSTE DER ISLAMOPHOBIE
4 — GOTT IST GROSS GENUG, UM SICH GANZ ALLEIN ZU VERTEIDIGEN
5 — WIE STEHT ES MIT DER JUDENPHOBIE?

* * *

DER SCHMETTERLINGSEFFEKT DER MEINUNGSFREIHEIT

— DER RESPEKT WIRD VORRANGIGES PRINZIP — S. 64-65:

[…] Die Darstellung von Mohammed, der die Extremisten unter den Gläubigen seiner Religion anprangert, ist eine Beleidigung aller Muslime. Der Terrorist muss ganz frei von Attributen sein, […]
Wer die Zeichner von Charlie Hebdo jedes Mal der Islamophobie bezichtigt, wenn eine Figur einen Bart trägt, ist nicht bloß grundlos unredlich oder scheinheilig, […] Die Zeichnung eines alten Mannes bei einem pädophilen Akt bringt doch nicht alle alten Menschen in Verruf oder deutet an, dass alle alten Männer pädophil sind (auch nicht das Gegenteil).

— VORSICHT UND FEIGHEIT IM DIENSTE DER ISLAMOPHOBIE — S. 73:

Wer der Meinung ist, nur Imame und Gläubige dürften vom Koran, vom Propheten und von Gott sprechen, ohne der Islamophobie zu verfallen, der spielt den radikalsten Islamisten in die Hände. Wenn nur die Extremisten zu Wort kommen, reagieren die Menschen dann nicht mit verachtung des Islam?

HERABLASSUNG UND INFANTILISIERUNG DURCH DIE ELITEN

— DIE JOURNALISTEN IM DIENSTE DER ISLAMOPHOBIE — S. 31:

[…] Warum haben die Medien sich so schnell auf die Islamophobie gestürzt? Am Anfang wohl aus Bequemlichkeit, dann lockte der Reiz des Neuen und schließlich überwog das kommerzielle Interesse. Ihrer Popularisierung des Begriffs »Islamophobie« liegt überhaupt keine antirassistische Motivation zugrunde. Im Gegenteil.
Ganz einfach gesagt: Jeder Skandal, der mit dem Wort »Islam« überschrieben wird, ist verkaufsfördernd.

GLAUBEN BEDEUTET SICH UNTERWERFEN

— GOTT IST GROSS GENUG, UM SICH GANZ ALLEIN ZU VERTEIDIGEN — S. 27:

Wenn Gott existiert und er so mächtig ist, wie seine Diener behaupten, dann, offen gesagt, geht es uns Ungläubigen, Laizisten, Atheisten, Antitheisten und Abtrünnigen schelcht. Wir sind hoffnungslos den Flammen der Hölle ausgeliefert.
Die Frage ist nur, warum sich die Gläubigen an die menschliche Rechtsprechung halten, um uns zu bestrafen, wenn doch die göttliche Gerechtigkeit eine Strafe verhängen wird, die weitaus strenger ausfällt als bei irgendeinem anderen Richter? Wer ist also dieser angeblich allmächtige Gott, der anscheinend Anwälte braucht, um uns vor Gericht zu bringen? Kränkt es ihn nicht, wenn ein vor seinen Augen bislang rechtschaffener Gläubiger ein Gericht anstatt Gott im Gebet anruft? Warum sollte der Gläubige Gott dem Risiko aussetzen, einen Prozess auf der Erde zu verlieren und lächerlich zu werden, obgleich er doch alle seine Prozesse im Himmel gewinnt? Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ist es vom Standpunkt eines Gläubigen aus gesehen keine Blasphemie, …

MÖGLICHE VARIANTEN EINES ERFOLGREICHEN KONZEPTS

— WIE STEHT ES MIT DER JUDENPHOBIE? — S. 81:

[…] Kein Araber trägt auf unseren Zeichnungen eine muslimische Bekleidung, wenn wir einen Araber darstellen wollen, und kein Jude das Gewand eines Rabbiners, wenn wir einen Juden darstellen wollen. Es gibt zwischen Rassismus und Antisemitismus einerseits und der Kritik an religiösen Extremisten andererseits keine inhaltliche Übereinstimmung. Aber diese Auffassung durchzusetzen ist aussichtslos, denn die Erfinder der Islamophobie möchten unbedingt, dass die Islamophobie als antimuslimischer Rassismus anerkannt wird und dem Antisemitismus entspricht, diesem antijüdischen Rassismus.

* * *

Die Leseproben entstammen dem Buch

Brief an die Heuchler – und wie sie den Rassisten in die Hände spielen

von Stéphane Charbonnier – CHARB.

Stéphane Charbonnier war Herausgeber und Zeichner der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo.

wbzep

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Fassunsgslos

In einem Youtube-Video mit dem Titel Das islamische Motiv des Orlando-Killers ist in der Beschreibung zu lesen

Nach dem islamischen Terror-Anschlag von Orlando, bei dem der afghanischstämmige Moslem Omar Mateen in einem Homosexuellen-Club 49 Menschen tötete und sich während des Killens auch noch telefonisch zum Islamischen Staat bekannte, ist für die Medien und die etablierte Politik nichts wichtiger als zu vertuschen, dass dieser Massenmord irgend etwas mit dem Islam zu tun hat. So wird nun verzweifelt nach einem Motiv gesucht und es dürfte wohl wieder auf irgendeine „psychische Störung“ rauslaufen. Dabei ist alles so klar und eindeutig, wenn man nicht die Augen vor dem ideologisch bedingten Hass des Islams auf Homosexuelle verschließt. Ein Kommentar von Michael Stürzenberger, Journalist und Wiedergründungsmitglied der Weißen Rose.

Fassunsgslos

Ein Kommentator schreibt dazu

Stürzenberger liest so schön aus dem Koran vor, dass er ein guter Imam (Vorbeter) hätte werden können.

Stattdessen:
Die von ihm neu gegründete „Weiße Rose“: ein Rohrkrepierer;
Seine Partei „Die Freiheit“: gegen die Wand gefahren;
Die Unterschriftensammlung gegen das Islamzentrum in München: total versemmelt;
Die PI-Gruppe München unter seiner Führung: innerhalb von ein paar Monaten zerstört.

Vielleicht sollte er in seinen Ausführungen ein paar psychologische Aspekte beachten. Anregungen dazu gibt es z.B. bei Necla Kelek, bei Arzu Toker, oder bei dem muslimischen Islamkritiker Abdel-Hakim Ourghi sowie bei dem israelisch-arabischen Psychologen und Autor Ahmad Mansour.

Solche Worte machen uns fassungslos.
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Zielführung

Goethe-Zitat

Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten,

und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.

(Goethe)

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Katerstimmung

_______ Mehr Referenden, fordert [ Name ] so zuverlässig berechenbar wie Weihnachten. Nicht etwa, weil dann wirklich der „Wille des Volkes“ entscheidet, sondern weil mit der richtigen Propaganda der vermeintliche Volkswille besser dahin gelenkt werden kann, wo ihn gewisse Politiker haben wollen.

_____

Erase and Rewind.

Aufwachen und merken, dass man über Wochen und Monate angelogen wurde. Dass man, wenn man noch einmal die Wahl hätte, sein Kreuzchen woanders machen würde. Dass man etwas in Gang gesetzt hat, das offensichtlich massive Konsequenzen nach sich zieht, an die man nie gedacht hätte. Erstmal Google fragen, wogegen man sich eigentlich entschieden hat. Was war das noch mal, diese EU? Um dann zu merken, dass man keine Ahnung hatte. Dass einem niemand was gesagt hat. Oder doch? Man hätte es wissen können, hätte man sich informiert. Man hätte vorher Google fragen können. Oder zur Abwechslung eine andere Zeitung lesen. Oder sich die Argumente der anderen Seite anhören. Hätte man alles tun können. Haben aber beängstigend viele, die für „Leave“ stimmten, nicht getan.

Jetzt ist die Entscheidung gefallen, und niemand weiß so genau, wie es weitergeht. Erst in ein paar Jahren wissen wir, wie es der britischen Wirtschaft ergangen…

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