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Jede Katastrophe der Entmenschlichung in der Geschichte beginnt mit der Entmenschlichung der Sprache.

Amos Oz — im NZZ-Interview vom 18.3.2015

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Offener Brief an Online-Redaktionen und Journalisten

ichbinhier Der Verein·Sonntag, 20. Januar 2019

Liebe Online-Redakteure bei reichweitenstarken Facebookseiten: So wird das nicht gutgehen!

Eure Kommentarspalten werden mit Desinformationen, Aufrufen zu Gewalt, aufhetzenden Kommentaren, Lügen und Verdrehungen geflutet. Es fehlen Klarstellungen! Vor allem aber fehlen Aufforderungen zur Unterlassung und das Sanktionieren von Beleidigungen und Beschimpfungen. Was soll denn das?

Unter solchen Kommentaren werden dann noch viele Likes und Bestätigungen hinterlassen. Wir haben oft genug darauf hingewiesen, dass nur wenige Personen durch mehrfache Accounts in den Kommentarspalten den Eindruck einer Mehrheit erzeugen wollen. Online-Wahlkampfhelfer verabreden sich auf genau solchen Medien-Seiten, auf denen sie ungestört kübeln und ihre Botschaften verbreiten können.

Eure Facebookseiten verkommen zu riesigen Echokammern. Und anscheinend interessiert es Euch nicht. Das ist fahrlässig!

Täglich schlagen wir uns auf Euren Seiten mit Fake- und Mehrfachprofilen herum, müssen uns auslachen und dumm anmachen lassen. Wenn es in der Meldung um eine Gewalttat geht, wünscht man uns: „Hoffentlich trifft es euch mal!“

Ein besonderes Beispiel ist die Facebook-Seite von ZDF heute: Wir alle bezahlen die Rundfunkgebühr und damit auch den Facebook-Auftritt, die Redakteure und die Aufbereitung des Social-Media-Contents. Und ich sehe es wirklich nicht ein, dass mich Trolle, Fake-Profile und Sockenpuppen von den Seiten einer durch die Allgemeinheit finanzierten Medienanstalt verjagen.

Ganz deutlich: Natürlich möchte ich nicht, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. Probleme müssen selbstverständlich aufgezeigt werden, aber bitte mit Augenmaß. Es geht nicht um „Meinungsdiktatur“. Schon das Wort ist Unfug. Die Meinungsfreiheit wird vielmehr von denen gefährdet, die mit ihren Kampagnen Eure Kommentarspalten dominieren. Ihr überlasst ihnen willig das Feld.

Ich bin es leid, dass wir seit Monaten vor diesem Missbrauch der Kommentarspalten warnen, ohne dass Ihr etwas dagegen unternehmt. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Regulierung durch Moderation einen mäßigenden Einfluss hätte.

Ihr lasst zu, dass Diskurs von Euren Seiten vertrieben wird. Er findet einfach nicht statt, weil wir uns damit beschäftigen müssen, dass Accounts den Holocaust relativieren, die Todesstrafe fordern oder Gewalt- und Selbstjustizphantasien online ausleben.

Natürlich müssen auch wir uns immer wieder fragen, ob wir bereit sind, andere Meinungen zu akzeptieren oder eventuell Menschen zu Unrecht und zu schnell in eine Ecke stellen. Keine Frage.

Und dennoch, liebe Facebook-Redakteure: Denkt bitte darüber nach, ob Ihr Euch zum Werkzeug von Leuten machen lassen wollt, die unseren Staat kaputt machen wollen. Mit dem immer fortwährenden Schüren von Ängsten und dem Anzweifeln des Rechtsstaats. Und ob Ihr populistische Propaganda bis hin zu Verschwörungstheorien, massiven Desinformationen und Verharmlosungen der Nazizeit auf Euren Seiten haben möchtet.

Viele Grüße
Alex Urban für die Aktionsgruppe #ichbinhier

ichbinhier wünscht sich von Online-Medien:

1. Weniger Triggerthemen!
Stellt Euch bei der Themenauswahl breiter auf und bedient nicht die Erregungsspirale, die von einer kleinen, lauten Minderheit stetig in Gang gehalten wird, indem Ihr weit überproportional über Zuwanderung, „Ausländerkriminalität“ pp. schreibt.

2. Fakten statt Spekulation!
Berichtet, wenn Fakten da sind, ansonsten beruft Euch auf die Veröffentlichungen der Polizei. Wer über ein aktuelles Ereignis wenig Informationen hat, sollte zurückhaltend berichten und nicht wenige Teilinformationen zu einer großen Geschichte aufblasen. Wir alle müssen uns darum bemühen, Ungewissheit auszuhalten. Das gilt für die Journalisten wie für die Leser gleichermaßen.

3. Verzichtet auf Clickbaiting. Seriöser Journalismus kommt ohne aus.
Bitte kein Clickbaiting durch reißerische und teils irreführende Überschriften und das Provozieren heftiger Emotionen!

4. Geht verantwortungsbewusst mit Eurer Reichweite um!
Und so oder so: Wer die sozialen Medien für Reichweite nutzt, ist auch dafür verantwortlich, was unter den Beiträgen in der Kommentarspalte los ist. Die ersten Kommentare beeinflussen den Deutungsrahmen zu den Inhalten. Eine aufmerksame Moderation ist unerlässlich!

5. Macht Eure Kommentarspalten zum Wohlfühlort für Demokraten!
Eure Leser sollen sich auch in den Kommentarspalten wohlfühlen. Setzt daher Eure Netiquette durch! Macht die Kommentarspalten zu einem Ort, an dem Menschen sich austauschen können, ohne Angst haben zu müssen, beleidigt und angegangen zu werden. Wenn Ihr gut moderiert, schafft ihr Euch eine Community, die aus echten Menschen besteht und Euch langfristig unterstützt. Profile, die andere Nutzer persönlich angreifen, und solche, die sich menschenfeindlich äußern, gehören gesperrt.

6. Steht für journalistische Qualität ein!
Erklärt Eure Standards, immer und immer wieder. Nicht nur, weil wir für gute Debatten auch eine gute Faktenbasis brauchen, sondern damit wir und die Mitglieder Eurer Communities in der Fülle an Informationen die guten von den schlechten trennen können und diesen Maßstab woanders einfordern können.

Edit:

Verschiedene Studien bestätigen die Notwendigkeit von Moderation:

Die Medienanstalt NRW zeigt in ihrer Studie praktische Maßnahmen auf, die die Diskussionskultur maßgeblich verbessern: https://www.medienanstalt-nrw.de/service/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2018/2018/juni/dont-feed-the-trolls.html
In unserer Studie in Kooperation mit dem Institute for Strategic Dialogue haben wir nachgewiesen, wie Rechtsextreme die Kommentarspalten großer Medienseiten bewusst als Propagandafläche nutzen. https://www.isdglobal.org/wp-content/uploads/2018/07/ISD_Ich_Bin_Hier_2.pdf
Die Studie des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena im Auftrag von Campact zeigt, dass die Meinungsfreiheit im Netz durch Hassrede eingeschränkt wird. Die Autoren sprechen von einem “schleichenden Angriff auf unsere Demokratie”. https://www.idz-jena.de/newsdet/hass-im-netz-der-schleichende-angriff-auf-unsere-demokratie/

_____

Übernommen vom Verein ichbinhier, der diesen Text auf seiner Facebookseite «Offener Brief an Online-Redaktionen und Journalisten» veröffentlicht und zur freien Verfügung gestellt hat.

Bild oben:
Troll nicht füttern pink, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Troll_nicht_fuettern_pink.png

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Wir haben uns
in keinster Weise
und
am niemalsten
jemals
mit dem Nichtsesten
befasst.

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Vier-Wochen-Plan


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Die demagogische Praxis politischer Rattenfänger

erkennen, durchschauen und verstehen

100-muster-96

— Verhaltensmuster demagogischer Praxis —

PDF, 12 Seiten A5100_muster

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ErkennenDurchschauenVerstehenEntgegenwirken

Entgegenwirken nur auf der sachlichen Ebene,
niemals auf der persönlichen

Nicht beschimpfen,
nicht beleidigen,
nicht verunglimpfen,
nicht verhöhnen …

___/___

In seinem im Jahr 2000 erschienenen Buch »Haider light. Handbuch für Demagogie« hat WALTER ÖTSCH 100 Verhaltensmuster erfolgreicher demagogischer Praxis offengelegt. Zu jedem der 100 Muster nennt Ötsch Beispiele aus der Praxis der [Partei] unter [Name 1].
[Name 2] agiert in Details zwar anders als [Name 1], die meisten der angeführten Muster sind aber auch bei [Name 2] leicht nachzuweisen. Wie früher [Name 1], so verdankt auch [Name 2] seinen Aufstieg der Anwendung effektiver Methoden, die er seit Jahren einübt und immer wieder einsetzt. Es ist erstaunlich, wie einfach, ja geradezu simpel die Muster sind, mit denen auch [Name 2] seine Erfolge strickt, und wie ungeschickt die anderen Parteien, aber auch die kritische Zivilgesellschaft, auf ihn reagieren.
Jeder, der [Name 2] Widerstand leisten will, ist gut beraten, ihn als Kommunikator zu studieren und sich sachkundig zu machen, welche Methoden er mit Erfolg anwendet und wie man sie eindämmen kann.
Wie schon bei [Name 1], so ist auch unter [Name 2] zu vermuten, dass der Parteichef und seine Funktionäre regelmäßig von Experten trainiert und auf die Inszenierung von Medienereignissen vorbereitet werden. Es ist hoch an der Zeit, diesen Wissensvorsprung zu beenden.

* * *

LISTE DER 100 MUSTER

.

I. Erfinden Sie ein einfaches Weltbild

~

1. Predigen Sie etwas Einfaches
——-
2. Teilen Sie die (soziale) Welt in zwei Teile: in DIE WIR und in DIE ANDEREN
——-
3. Reduzieren Sie alles auf eine Kernbotschaft
——-
4. Definieren Sie DIE WIR als bedroht
——-
5. Definieren Sie DIE ANDEREN als Bedrohung
——-
6. Erfinden Sie neue Begriffe für DIE WIR und DIE ANDEREN
——-
7. Belegen Sie DIE WIR und DIE ANDEREN mit eindeutigen Eigenschaften
——-
8. Bleiben Sie konsequent: Keine Ausnahme im Schwarz-Weiß-Spiel
——-
9. Vereinfachen, vereinfachen, vereinfachen
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10. Ihre Zielgruppe gehört immer zu DEN WIR
——-
11. Ändern Sie je nach Bedarf die Zuordnung zu DEN WIR und DEN ANDEREN
——-
12. Geben Sie sich selbst die Rolle des SUPER-WIR
——-
13. Für SUPER-WIR nur die besten Eigenschaften
——-
14. Propagieren Sie ein Selbst-Bild in Kontrast zu DEN ANDEREN
——-
15. Geben Sie SUPER-WIR eine Außen-Position
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16. Geben Sie sich unfehlbar. Geben Sie niemals einen Fehler zu
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17. Bei Angriffen: Wechseln Sie blitzschnell in die Opfer-Rolle
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18. Erfinden Sie Sünden-Böcke
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19. Erklären Sie Ihr Welt-Bild durch (erfundene) Einzel-Fälle
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20. Vergleichen Sie die Birnen DER ANDEREN mit den Äpfeln DER WIR
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21. Ignorieren Sie Statistiken, erfinden Sie Zahlen
——-
22. Beschränken Sie Ihre Agitation auf wenige Themen

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II. Werden Sie Gefühlsmanager

~

23. Verwenden Sie eine gefühlvolle Sprache
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24. Bringen Sie Sach-Probleme auf eine persönliche Ebene
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25. Polarisieren Sie. Erfinden Sie für alles unüberbrückbare Gegensätze
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26. Verwenden Sie suggestive Wort-Kombinationen mit hohem Gefühlswert
——-
27. Erfinden Sie neue Schimpfwörter für DIE ANDEREN
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28. Führen Sie persönliche Angriffe auf namentlich genannte ANDERE
——-
29. Schmähen Sie den Namen Ihres FEINDES
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30. Verspotten Sie körperliche Merkmale Ihrer FEINDE
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31. Bezeichnen Sie DIE ANDEREN als Tiere
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32. DIE WIR und DIE ANDEREN ohne jede weitere Unterscheidung
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33. Regen Sie Gewalt-Phantasien in Bezug auf DIE ANDEREN an
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34. Erfinden Sie gewalttätige Ereignisse
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35. Drohen Sie DEN ANDEREN
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36. Kein Mitleid mit DEN ANDEREN
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37. Unterstellen Sie DEN ANDEREN immer schlechte Motive
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38. Unterstellen Sie DEN ANDEREN jedes Verbrechen
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39. Kommentieren Sie »Unerfreuliches« für DIE WIR mit Sach-Sprache
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40. Verteidigen Sie die Hass-Sprache des SUPER-WIR mit Sach-Sprache
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41. Reden Sie von DEN WIR in Liebes-Sprache
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42. Geben Sie herkömmlichen politischen Begriffen eine neue Bedeutung
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43. Bezeichnen Sie das Tun DER ANDEREN als Missbrauch
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44. Wiederholen, wiederholen, wiederholen
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45. Verknüpfen Sie Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören
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46. Propagieren Sie Zwänge. Sprechen Sie von »müssen, sollen, nicht können …«
——-
47. Verwenden Sie Vorannahmen, um Ihr Welt-Bild zu predigen
——-
48. Erzählen Sie Geschichten
——-
49. Verwenden Sie Metaphern, Gleichnisse, bunte Bilder …
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50. Sprechen Sie Mythen an
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51. Erfinden Sie Autoritäten und Fakten, um Ihre Argumente zu stützen
——-
52. Wecken Sie Gefühle durch (erfundene) Zitate
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53. Setzen Sie gezielt Symbole mir hoher Gefühlswirkung ein

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III. Schaffen Sie sich eine sektenähnliche Organisation

~

54. Entwerfen Sie für Ihre Organisation ein sektenähnliches Ideal-Bild
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55. Umgeben Sie sich mit einer kleinen Schar absolut Getreuer
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56. Fordern Sie Unterwerfung
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57. Verkündigen Sie Paradoxa
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58. Verwirklichen Sie in Ihrer Organisation ein Rotationsprinzip
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59. Schaffen Sie sich eine schnelle Eingreiftruppe
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60. Geben Sie sich ein Durchgriffsrecht auf die gesamte Organisation
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61. Geben Sie sich ein Willens-, Wissens- und Erklärungsmonopol
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62. Fordern Sie Loyalität. Seien Sie illoyal
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63. Demütigen Sie Abtrünnige
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64. Verleihen Sie sich selbst mehrere Image-Bilder. Ignorieren Sie Widersprüche
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65. Verschleiern Sie eigene Skandale, solange es geht
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66. Bei drohenden Skandalen: Kritisieren Sie vorbeugend die eigenen Leute
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67. Bei Ausbruch eines Skandals: Gehen Sie auf Tauchstation
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68. Drohen Sie mit Rücktritt
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69. Zur Dämpfung eines Skandals: Setzen Sie symbolische Aktionen
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70. Verstoßen Sie Skandal-Träger als ANDERE
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71. Zur Überlagerung eines eigenen Skandals: Skandalisieren Sie DIE ANDEREN
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72. Trennen Sie das Image des Guru vom Image der Organisation
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73. Übernehmen Sie keine Verantwortung

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IV. Führen Sie

~

74. Gleichen Sie sich Ihrer Ziel-Gruppe an
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75. Klopfen Sie kurze Sprüche mit hohem Aufmerksamkeitswert
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76. Sprechen Sie Tabus an
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77. Erregen Sie Aufsehen durch Nazi-Sprüche
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78. Verbreiten Sie vor einem Angriff Harmonie-Stimmung
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79. Erheben Sie einen Vorwurf. Kündigen Sie Beweise für später an
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80. Emotionalisieren Sie termingerecht
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81. Setzen Sie das Prinzip des Vertrauens (teilweise) außer Kraft
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82. Erheben Sie lauthals Beschuldigungen
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83. Lügen Sie
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84. Nehmen Sie Aussagen Ihrer FEINDE wortwörtlich
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85. Kündigen Sie zur Bekräftigung Ihrer Argumente eine Klage an
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86. Dementieren Sie, was Sie wollen
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87. Bei Angriffen: Gehen Sie sofort zum Gegenangriff über
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88. Schweigen Sie Argumente Ihrer Feinde tot
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89. Ändern Sie willkürlich den Bedeutungsrahmen Ihrer Aussagen
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90. Leugnen Sie jedes Muster
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91. Werfen Sie den FEINDEN das vor, was Sie gerade tun
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92. Geloben Sie Besserung
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93. Unterschreiben Sie jede positive Absichtserklärung

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V. Übernehmen Sie die Macht

~

94. Verbreiten Sie Verschwörungsmythen
——-
95. Planen Sie langfristig eine radikale Änderung des politischen Systems
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96. Stellen Sie jede moralische Autorität in Frage
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97. Brechen Sie ungeschriebene Regeln der Demokratie
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98. Eskalieren Sie
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99. Bündeln Sie Ihre FEINDE
——-
100. Bereiten Sie den Mega-Hype vor

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Quelle: Walter Ötsch
Haider light. Handbuch für Demagogie
Czernin Verlag, Wien (2000)
Das Buch ist laut Czernin-Verlag vergriffen. Möglicherweise lässt sich noch das eine oder andere Exemplar antiquarisch auftreiben.

»Das Geheimnis des Agitators ist«, sagt KARL KRAUS, »sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.« So fängt er die einen. Und indem er seine Gegner dazu verführt, ihn für dümmer zu halten, als er ist, verführt er diese dazu, sich überlegen zu fühlen und ihn zu unterschätzen, was strategisch oft von Vorteil ist.


Mit Dank an
WIE DEMAGOGISCHE KOMMUNIKATION FUNKTIONIERT

PDF zum Download:
12 Seiten A5100_muster

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Einen Wahn verlieren
macht weiser
als eine Wahrheit finden

Juda Löb Baruch
Ludwig Börne
1786-1837

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Dream Angus

Scottish lullaby –|– Schottisches Wiegenlied

Can you no hush your weepin‘
All the wee lambs are sleepin‘.
Birdies are nestlin‘, nestlin‘ together,
Dream Angus is hirplin‘ oer the heather.

Dreams to sell, fine dreams to sell,
Angus is here wi‘ dreams to sell.
Hush ye my baby and sleep without fear,
Dream Angus has brought you a dream, my dear.

List‘ to the curlew cryin‘
Faintly the echos dyin‘
Even the birds and the beasties are sleepin‘
But my bonny bairn is weepin‘ weepin‘

Dreams to sell, fine dreams to sell,
Angus is here wi‘ dreams to sell.
Hush ye my baby and sleep without fear,
Dream Angus has brought you a dream, my dear.

—–

Kannst du nicht deine Tränen verstummen lassen?
Alle kleinen Lämmer schlafen.
Vögel schmiegen sich an, schmiegen sich zusammen,
Dream Angus schmiegt sich an das Heidekraut.

Träume zu verkaufen, schöne Träume zu verkaufen,
Angus ist hier mit Träumen zu verkaufen.
Sei still mein Baby und schlaf ohne Angst,
Dream Angus hat dir einen Traum gebracht, meine Liebe.

Lausche dem Brachvogel weinend
Schwach die Echos, die sterben,
Sogar die Vögel und die Tiere schlafen,
Aber mein hübsches Kind weint, weint, Träume zu verkaufen,

Schöne Träume zu verkaufen,
Angus ist hier mit Träumen zu verkaufen.
Sei still mein Baby und schlaf ohne Angst,
Dream Angus hat dir einen Traum gebracht, meine Liebe.

—–

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