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Jede Katastrophe der Entmenschlichung in der Geschichte beginnt mit der Entmenschlichung der Sprache.

Amos Oz — im NZZ-Interview vom 18.3.2015

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Wer von Lügenpresse / Lückenpresse redet,
möchte evtl. nur das in den Medien veröffentlicht wissen,
was er selber für „die Wahrheit“ hält.

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Hallo Björn Höcke,

lächle doch mal.

Du weißt doch:

… was sie am sichersten unterminiert ist das Lachen.


Zitat: Autorität bedarf zu ihrer Erhaltung und Sicherung des Respekts entweder vor der Person oder dem Amt.
Ihr gefährlichster Gegner ist nicht Feindschaft, sondern Verachtung, und was sie am sichersten unterminiert ist das Lachen.

(Hannah Arendt)

Zur Vertiefung zwei Sätze aus einem InterviewJames Comey in der SZ:

[…]
SZ: Ein Unterschied zwischen Obama und Trump ist, dass letzterer nie lacht. Was verrät das?

Comey: Es zeigt Unsicherheit. Aufrichtiges Lachen erfordert ein gewisses Selbstvertrauen, denn wir alle sehen ein bisschen dämlich aus, wenn wir lachen – bei mir ist das so. Das macht uns verwundbar, was unsichere Menschen nicht ertragen können. Wenn ich als Führungspersönlichkeit über einen Scherz meines Mitarbeiters lache, dann werte ich ihn auf. Trump habe ich nie lachen sehen – weder beim Small Talk oder bei jenem Abendessen, bei dem er meine Loyalität einforderte. Für mich ist Lachen ein guter Indikator dafür, dass jemand sich selbst nicht allzu wichtig nimmt.
[…]

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Nachdem wir unseren Beitrag über Verflechtungen zwischen PI und Pax Europa veröffentlicht hatten, erreichte uns der Screenshot einer E-Mail aus dem Jahr 2012, in der der Landesverband Baden-Württemberg dieses Vereins einen Spendenaufruf zugunsten von Tommy Robinson offenbar an einen größeren Empfängerkreis verschickt hat.

„Tommy Robinson“ ist das Pseudonym von Stephen Yaxley-Lennon, über dessen Wirken und „Karriere“ die Wikipedia in einem eigenen Beitrag aufklärt.

In Kreisen mancher sogenannter „Islam-Kritiker“ ist „Tommy Robinson“ — trotz seiner „Karriere“ — bis heute wohlgelitten, ja sogar hoch anerkannt.

Der Verein Pax Europa vertritt gemäß Selbstbild u.a. „europäische Werte“.

Welche „europäischen Werte“ es im Detail sind, die dieser Verein vertritt, und wie sich diese Werte mit der „Karriere“ des Stephen Yaxley-Lennon alias Tommy Robinson (siehe den Beitrag in der Wikipedia sowie in anderen Medien) in Einklang bringen lassen, könnte der Verein gern näher erläutern.

Wie uns bekannt ist, hat seinerzeit mindestens ein Vorstandsmitglied des Vereins Pax Europa als unmittelbare Reaktion auf diesen Spendenaufruf sein Mandat niedergelegt und ist mit Wirkung 30. Oktober 2012, dem Datum von o.a. E-Mail, aus dem Verein ausgetreten.
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In einem Beitrag des Berliner Tagesspiegel vom 10. Januar 2018 berichtete Matthias Meisner über Verflechtungen von JouWatch, PI und Pax Europa.
Dem Portal JouWatch droht dem Beitrag zufolge der Entzug der Gemeinnützigkeit.

Wie weit die Verflechtungen zwischen PI und Pax Europa gehen, zeigt sich in einer E-Mail, die anonym oder unter Verwendung eines Pseudonyms und mit der Bitte um Veröffentlichung bereits vor einigen Monaten in unserem Postfach landete, die wir aber wegen der Fülle an Mails, die uns erreichen, erst jetzt beachtet haben.

Der Mail entnehmen wir, dass Pax Europa das Spendenkonto von PI betreut.

Wir geben diese Mail hier in einem Bildschirmfoto wieder.

Warum PI ein Konto der „Bürgerbewegung“ Pax Europa als Spendenkonto benützt, statt dass Stefan Herre dafür ein eigenes Konto bei seiner Hausbank einrichtet, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Denn laut dem Wikipedia-Beitrag zu Stefan Herre gab dieser „die Verantwortung nach eigener Mitteilung“ zwar „an eine anonyme Person aus dem Ausland ab“ — „allerdings nur für die offizielle und öffentliche Darstellung, nicht PI-intern“.

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„Stolz“ halten wir für einen fragwürdigen Begriff. Wenn man stolz auf etwas ist, dann neigt man dazu, es zu verklären, es mit allerlei Geschichten und Hinzudichtungen auszuschmücken.

In dem Bild oben bekundet während einer Demonstration jemand seinen „Stolz auf unsere Fahne!“ Dass er selber zur Entstehung und zum Zustandekommen dieser Fahne nichts beigetragen hat, lässt er unberücksichtigt, es wirft jedoch die Frage auf, ob er sich da nicht mit fremden Federn schmückt, mit dem, was andere erbracht haben.

Vielleicht muss er stolz „auf unsere Fahne“ sein, weil er selber noch nie etwas zustande gebracht hat. Das wäre nicht untypisch für Leute, die stolz auf etwas sind, zu dem sie keinen eigenen Beitrag geleistet haben.

Er ist also stolz auf drei Farbbalken, die man beliebig anordnen kann:

Die Wikipedia erläutert in einem Beitrag zu Schwarz-Rot-Gold die Herkunft und Verwendung dieser drei Farben.

Für Verschwörungstheoretiker noch eine Flagge in diesen Farben mit einem Schriftzug darauf:

Zur Beruhigung: Dies ist nicht die Flagge des Kalifats Deutschland.

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Geschichte:

Religionen haben in der kulturgeschichtlichen Entwicklung der Menschheit stets eine Rolle gespielt. Aus ihnen sind Gesetze und Moralvorstellungen hervorgegangen, die bis heute nachwirken oder Gültigkeit besitzen, aber auch Herrschaftssysteme und Wertvorstellungen, die heutzutage in vielen Ländern nicht mehr populär sind oder akzeptiert werden.

Einige der Zehn Gebote des Alten Testaments oder andere Texte der Bibel mögen zur Zeit ihrer Formulierung eine Berechtigung gehabt haben, da es andere Modalitäten der Rechtsfindung, der Rechtsetzung und der Rechtsprechung und insbesondere eine Gewaltenteilung (Legislative, Judikative, Exekutive) damals noch nicht gab. Heute haben sie — zumindest in demokratischen Rechtsstaaten — keinen Gesetzescharakter mehr. Kultur in all ihren Facetten sowie die Rechtsetzung haben sich im Laufe der Jahrtausende weiterentwickelt.

Die alttestamentarischen Gebote (Gesetze) „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ und „Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein…

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