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Unverschämtheit

Fischer im Recht

— Fischer im Recht —

Dieselben Schreihälse, die aus lauter Liebe zur Wahrheit unbedingt über die Nationalität jedes Taschendiebs aufgeklärt werden möchten, halten es für eine Unverschämtheit, dass die „Qualitätspresse“ die Nase rümpfte über die „Vorbestraftheit“ des Pegida-Initiators Bachmann. …

Chapeau !

~ ~ ~

Zitiert aus
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-02/medien-strafrecht-luegenpresse-journalismus-fischer-im-recht

~ ~ ~

Die Kolumne Fischer im Recht erscheint regelmäßig in der Wochenzeitung
Die Zeit sowie auf der Website des Karlsruher Bundesrichters Thomas Fischer.

Die Beiträge mögen recht lang erscheinen, sie sind jedoch mit Sprachwitz und Eloquenz verfasst und ein Lesevergnügen.

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Zivilisiert

Screenshot

— Screenshot —


Dunja Hayali sagt:

liebe leute,

ich habe es schon oft gesagt: bin für den freien austausch von meinungen und argumenten, aber bitte ohne beleidigungen. verbale schläge unter die gürtellinie lösche ich. lasst uns diskutieren, aber nicht diffamieren. wer vom thema abgleitet und hier religion, herkunft, geschlecht, sexualität etc. verunglimpft oder gar drohungen raushaut, ist raus. ich möchte auf meiner seite keine schlammschlachten, denn für mich bedeutet das ’sozial‘ in ’soziales netzwerk‘ auch ‚zivilisiert‘, also anständig, freundlich, höflich, mit respekt. auch untereinander!!! ich möchte niemanden ausschliessen, aber wer unflätig wird, den/die sperre und lösche ich konsequent. weil bestimmte umgangsformen zu einem sinnvollen dialog und einer fruchtbaren diskussion dazugehören. danke! dh

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Um sich ein Urteil über jemanden zu bilden, kann man u.a.

  1. ihn persönlich kennenlernen und sich mit ihm unterhalten;
  2. lesen, was er geschrieben oder sich anschauen, was er sonstwie produziert hat;
  3. lesen, was andere über ihn geschrieben haben.
  4. lesen, was andere geschrieben haben.

Möglichkeit (1.) gilt, auch in Kombination mit (2.), u.E. der Vorzug,
Möglichkeit (3.) und (4.) halten wir für ungeeignet, weil dabei entweder Urteile anderer herangezogen werden statt sich ein eigenes Urteil zu bilden [3.], oder weil Texte verwendet werden, die mit demjenigen, um den es geht, nichts zu tun haben [4.].
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Ende 2015 fand im Kommentarbereich eines Onlinemediums ein kurzer Austausch von Wortmeldungen (teils als Frage und Antwort) statt, der exemplarisch die hier in (3.) und (4.) geschilderte Vorgehensweise demonstriert.

Begonnen hatte es mit einem Statement eines Schreibers, das sich auf die Gesellschaftskritik „Über Kopftücher von Özlem Topçu bezieht:

Kopftuch:
Im einen Fall ein modisches Accessoire,
im anderen Fall Symbol eines totalitären Gesellschaftsmodells.

Die erste Reaktion darauf war eine Erwähnung innerfamiliärer Angelegenheiten:

Apropos Symbol eines totalitären Gesellschaftsmodells:
das Koptuch meiner Mutter (evangelisch) fiel Mitte der 1970er, weil sie laut eigener Aussage nicht mit ihrer portugiesischen Putzfrau (katholisch) verwechselt werden wollte.

Was seitens des oder der Antwortenden folgte, wich von der Aussage des Schreibers noch weiter ab:

Sozialdünkel spricht auch aus Ihrem Befund ‚Fall‘.

Wenn die Herrenreiter aller Art vielleicht zur Kenntnis nehmen möchten? Erwachsene Frauen benötigen keine Assistenz in Be- und Entkleidungsfragen, die sind schon selber groß.

Das gilt für den Minirock, der gern zur Rechtfertigung von Vergewaltigungen herangezogen wird und für das Kopftuch, deren (Nicht-)Trägerinnen (sexuelle Verfügbarkeit) Befürwortung eines totalitären Gesellschaftsmodells unterstellt wird.

Die westliche Sorte Herrenreiter ähnelt den Mullahs mehr als sie selbst glaubt.

Erste Replik des Schreibers und der Versuch, zur Aussage des ersten Statements zurückzukehren (wenngleich mit einem kleinen Seitenhieb):

Kritik an Diktaturen ist mglw. eine Herausforderung, der Sie nicht gewachsen sind.

Danke aber, dass Sie den Mut haben, sich hier in bester PI-Manier anonym zu Wort zu melden.

Ab nun entglitt dem oder der Antwortenden das Thema. Außer der Erwähnung früherer Aktivitäten des Schreibers sowie eines Hinweises auf einen mehrere Jahre alten Zeitungsartikel — vgl. (3.) — kein Bezug mehr zum Thema. Statt dessen eine Unterstellung, …

Sie meinen: Kritik an Diktaturen ist mglw. eine Herausforderung, der Sie nicht gewachsen sind. Danke aber, dass Sie den Mut haben, sich hier in bester PI-Manier anonym zu Wort zu melden.

Tja, wer soviel Erfahrung als pi-Aktivist sammeln konnte (anonym unter dem Nick APrisn ) Vorstandsmitglied von ‚Die Freiheit‘ war oder ist und Islam-Faschismusvergleiche in Buch- und Blogform anstellt, dem steht darüber jedes Urteil zu^^

… die sich als haltlos erweisen sollte …

Bei PI habe ich die meiste Zeit unter Klarnamen geschrieben in der Annahme und Hoffnung, auch andere dazu bewegen zu können, habe mich aber bereits vor über drei Jahren von PI für immer verabschiedet.
Mitglied von „Die Freiheit“ bin ich nie gewesen, auch nicht als Vorstand.
Totalitären Ideologien und Systemen stehe ich nach wie vor sehr kritisch-ablehnend gegenüber. Schauen Sie sich meine Kurzrezension zu CHARB’s Buch „Brief an die Heuchler – und wie sie den Rassisten in die Hände spielen“ an.
Danke !

… was mit einer Entschuldigung zur Kenntnis genommen wurde …

Mitglied von „Die Freiheit“ bin ich nie gewesen, auch nicht als Vorstand.

Bitte entschuldigen Sie, mein Fehler: Sie waren oder sind stellvertretender Bundesvorsitzender von ‚Pax Europa‘ (laut Michael Stürzenberger bei ‚Die Freiheit Bayern‘ am 29. Juni 2012, aus hygienischen Gründen nicht verlinkt)

… — belgeitet allerdings von weiteren Hinweisen auf Texte, in denen der Schreiber nichtmal erwähnt wird — vgl. (4.) —, oder mittels derer der Schreiber in einen Zusammenhang mit anderen gestellt werden soll, der nicht bestanden hat und nicht besteht:

Den bei pi seit 11 Jahren propagierten Muslimhaß „an der Schnittstelle zur Volksverhetzung“ und u.a. die mit pi verbundene Haßplattform ‚Nürnberg 2.0‘ halte ich schon auch für „Totalitäre Ideologien und Systeme“ und stehe derlei von Anfang an „sehr kritisch-ablehnend gegenüber“. Interessehalber: Sie haben sich erst anläßlich der späten Beobachtung durch den bayerischen Verfassungsschutz „von PI für immer verabschiedet“?

Auf den abschließenden Kommentar des Schreibers blieb eine Reaktion leider aus:

Bei Pax Europa bin ich ebenfalls bereits vor über drei Jahren ausgetreten, das ging parallel mit dem Ende bei PI.

Der „Muslimhaß“ sowie Anfeindungen gegen Ausländer (die es in meinen PI-Beiträgen hoffentlich nicht gegeben hat !) und die sehr selektive „Wahr“nehmung und „Bericht“erstattung auf der Website PI — statt Kritik — war für mich ein oder *der* ausschlaggebende Punkt, mich von diesen ganzen Kreisen zu trennen (leider ziemlich spät !).

Meine Kritik richtet sich, wie sie auf meiner Website (Link in meinem Profil hier bei ZON) nachlesen können, gegen eine totalitäre Ideologie, aber nicht gegen Menschen, die aufgrund der Androhung der Todesstrafe bei Apostasie zu Geiseln dieser Religion / Ideologie* genommen sind.

Die Beobachtung von PI, BPE oder anderen durch den Verfassungsschutz war für mich also ausdrücklich nicht der Grund, mich von diesen Kreisen zu verabschieden.

Mit besten Grüßen aus Freising nach ???

Eckhardt Kiwitt, Freising
_____
* jede Religion ist zugleich Ideologie

Insbesondere eine ausführlichere Stellungnahme dazu, dass der Schreiber totalitären Ideologien kritisch-ablehnend gegenübersteht und die Todesstrafe in jedem Fall ablehnt, sowie ein Zur-Kenntnis-Nehmen seiner Kurzrezension des Buches «Brief an die Heuchlerund wie sie den Rassisten in die Hände spielen» von CHARB hätte dem Eindruck, der hier entstand, ein wenig von seiner Wirkung nehmen können.

* * *

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*

In-der-Kritik
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Die Mächtigen

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Die Mächtigen

Glauben zu dürfen was man will,
und alles und jeden öffentlich kritisieren und hinterfragen zu dürfen,
ist eine Herausforderung,
der nicht nur die Mächtigen
mancherorts
nicht gewachsen sind.

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Freiheitsideal

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Freiheit

Ein Ideal,
das sich aus Vernunft selbst trägt
ohne Menschen einzuschüchtern,
und das den Machtverlust nicht fürchten muss
weil es nach Macht nicht strebt.

_____

Quelle: WB und Die Physik

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Winde und Segel

Aggressor
Wenn Du einem Aggressor den Wind aus den Segeln nehmen willst,

biete ihm an,

ihn in seiner Aggression gegen Dich

unterstützen zu wollen.

_____

::
Jemandem, der selber Aggressor ist, steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.
::

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Der PI-Co-Autor Jens von Wichtingen hat seine Mitarbeit bei Politically Incorrect beendet.In einem Gastbeitrag erläutert von Wichtingen seine Beweggründe für den Ausstieg bei PI, auf dieser Website.

Herr v. Wichtingen, ich gratuliere Ihnen zu dieser Entscheidung. Sie haben das Richtige getan.Herzlichen Glückwunsch!Vielen Dank auch für Ihre offenen und mutigen Worte.

Hoffen wir gemeinsam, dass auch andere – (noch)PI- Mitarbeiter- diesen Weg gehen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Hoffen wir auch, dass Stefan Herre endlich das moralische Scheitern, gemessen an den eigenen Ansprüchen, seines Projektes erkennt. Noch ist es nicht zu spät.

Gastbeitrag:

Ich habe einen Fehler gemacht

Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.

Die Frage nach dem Warum: ich war enttäuscht von den Massenmedien, die ich sehr wohl als gleichgeschaltet oder zumindest nicht mehr als unabhängig bezeichnen würde. Sensibilisiert durch eine Jugend in der DDR und den Medien dort. Ich wollte meine Fähigkeiten einbringen, das Projekt PI zu verbessern. Dies habe ich gründlich vermasselt. Eigene Schuld, keine andere Ausrede.

Ich hatte geglaubt, das das Projekt PI ist im Grunde ein interessantes sei. Bitte lasst mich dies begründen.

Uns wird als Stimmvieh durch die Massenmedien vieles untergejubelt, Stimmungen werden erzeugt, Tagesprioritäten werden gesetzt, Helden werden geschaffen und Skandale vorgegaukelt. Der mündige Bürger ist nicht mehr erwünscht und wird als störend empfunden. Das Internet ist eine grossartige Chance.

Man vergleicht PI jetzt mit einer Sekte. Soweit würde ich nicht gehen, wesentliche Merkmale einer Sekte fehlen. Jeder hat die Möglichkeit, PI ohne grosse Probleme den Rücken zu kehren. Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird. Hier allerdings fällt mir jetzt der Zwischenfall mit den Flitterwöchnern in Niedersachsen ein … (http://www.musafira.de/page3/files/Flitterwochen-durch-Polizeieinsatz-unterbrochen.html)

Hinweis:
Der im Originalbeitrag angegebene Weblink
ist mglw. nicht mehr verfügbar oder wird blockiert.
Die Website http://www.musafira.de ist jedoch online.

Warum habe ich nicht eher die Notbremse gezogen? Die Warnungen waren da. Das sehe ich (leider erst) jetzt. Ich war wie benebelt, wie im Rausch. Ich habe mich ausschliesslich auf den einschlägigen Webseiten über die Horrormeldungen zum islamischen Jihad informiert. Ein extrem einseitiges Weltbild war die Folge. Und – jetzt bitte ich um Verständnis – aus dieser Sicht heraus, musste ich schreiben. Ich war davon überzeugt, aufrütteln zu müssen. Kann man dies nachvollziehen? Und genau dies ist es, was die anderen Autoren von PI antreibt. Dies sind keine schlechten Menschen. Aber sie fühlen sich berufen, zu schreiben, aufzurütteln. Aus ihrer Sicht.

Und hier haben wir wieder die sektenähnlichen Verhältnisse. Jegliche Ratschläge, Warnungen und Kritik werden in den Wind geschlagen. Man ist im Besitz der Wahrheit und man ist süchtig, diese zu verbreiten.

Wie mit PI umgehen? Weiss ich nicht, ich bin kein Medienexperte. Ansonsten wäre mir dieser Fehler niemals passiert. Vielleicht könnte man einen Gegenblog zu PI installieren, der dann mit einem positiven, lebensbejahenden, interkulturellen Ansatzpunkt über die existierenden Probleme schreibt. Ich weiss es nicht.

Man darf PI aber auch nicht überbewerten. Es ist ein Blog. Weiter nichts. Ein bekannter Blog, allerdings verdankt man diese Bekanntheit der bewussten Provokation. Und den Medien wie der FAZ, der Taz, der SZ – die sich PI als Feindbild ausersehen haben und mit ihren Warnungen vor PI diesem Blog jedesmal neue Leser zuschanzen, die dann zuerst von der Deutlichkeit der Worte auf diesem Blog begeistert sind. Die erst später oder gar nicht merken, dass sich dort mittlerweile ein Mob tummelt, der mit Demokratie nichts am Hut hat.

Ich verabschiede mich aus der Blogerszene. Es war ein kurzes, intensives Erlebnis. Noch einmal möchte ich mich bei allen entschuldigen, die ich verletzt habe. Es tut mir wirklich und aufrichtig leid.

Jens v. Wichtingen, Kapstadt am 05.11.2007

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Der Beitrag ist am 05. November 2007 im Blog von Ramon Schack erschienen.
An seiner Berechtigung hat sich nichts geändert.

Da Stefan Herre und die anderen Autoren und Administratoren von PI der Kritik allgemein sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, werden sie der Veröffentlichung dieses Gastbeitrags von Jens von Wichtingen durch die PI-Gruppe München wohlwollend begegnen.

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Ramon-Schack.de

Der PI-Co-Autor Jens von Wichtingen hat seine Mitarbeit bei Politically Incorrect beendet.In einem Gastbeitrag erläutert von Wichtingen seine Beweggründe für den Ausstieg bei PI, auf dieser Website.

Herr v. Wichtingen, ich gratuliere Ihnen zu dieser Entscheidung. Sie haben das Richtige getan.Herzlichen Glückwunsch!Vielen Dank auch für Ihre offenen und mutigen Worte.

Hoffen wir gemeinsam, dass auch andere – (noch)PI- Mitarbeiter- diesen Weg gehen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Hoffen wir auch, dass Stefan Herre endlich das moralische Scheitern, gemessen an den eigenen Ansprüchen, seines Projektes erkennt. Noch ist es nicht zu spät.

Gastbeitrag:

Ich habe einen Fehler gemacht

 

Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

 

Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das…

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