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Wenn die Schreihälse kommen,
wollen wir ihnen nicht entgegenschreien,
sondern
ihnen nur
einen „Wink mit dem Zaunpfahl“ geben …

___

Wir wollen keinen Wettbewerb veranstalten,
wer am lautesten schreien kann.

* * *

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SZ: Dresdner Pegida kommt nach München

Und eine Ergänzung von Heribert Prantl

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_____ Eine blasphemische Satire _____

Hallo Allah (Jahwe, Gott),

wir haben gelesen, dass Du der Herr der Welten bist (Sure 1 Vers 2), und dass Du Macht über alle Dinge hast (Sure 2 Vers 106).

Allah, derzeit grassiert in Deutschland und in Europa eine Grippewelle.

Die hast Du uns also an den Hals geschickt.

Du Lump.

Sollen wir dafür dankbar sein? (Sure 2 Verse 185 und 243).
Sollen wir damit erfolgreich sein? (Sure 2 Vers 5).

Allah, wegen dieser Grippe liegen viele Leute seit Wochen krank im Bett. Die beten Dich während dieser Zeit wahscheinlich nicht an (Sure 2 Vers 83).

Allein in Deutschland sind schon über 100 Menschen an dieser Grippe gestorben — die beten Dich nie wieder an.

Dafür soll Dir alles Lob gebühren? (Sure 1 Vers 2) — ernsthaft?

Allah, das wird für Dich doch eine Schmach sein (Sure 5 Vers 33), und eine schlimme Strafe obendrein (Sure 6 Vers 157).

Sag mal, Allah, ist bei Dir alles okay?

+ + +

Allah, falls Du tatsächlich Macht über alle Dinge hast, dann darfst Du gern persönlich bei uns antanzen und Dich über diese blasphemische Satire beschweren, sofern Dir das ein Bedürfnis sein sollte. Wir können über alles reden.

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In einem Interview mit der NZZ am 26.2.2018 äußert sich die ehemalige Außenministerin der USA und heutige Professorin an der Stanford-University, Condoleezza Rice, u.a. zur „Political Correctness“.

+ + +

Beachte zu ihren Aussagen unsere Beiträge Jubeltag sowie Kommentieren mit „TOR“ und Wenn die Schreihälse kommen …, aber auch unseren Beitrag Sprache:

Jede Katastrophe der Entmenschlichung in der Geschichte
beginnt mit der Entmenschlichung der Sprache.

+ + +

Wir zitieren drei Passagen aus dem Interview mit Condoleezza Rice.

NZZ: Sie haben auf den sozialen Fortschritt in den USA hingewiesen. Die Mitglieder von Minderheiten sind zu Bürgern im vollen Sinne geworden. An den Universitäten ist in den letzten zwanzig Jahren zugleich eine Kultur der Political Correctness (PC) entstanden, die alle darauf verpflichtet, ihre Kollegen mit Samthandschuhen anzufassen. Schränkt die PC das freie Lehren, Reden und Denken ein, oder ist sie ein blosses Scheinproblem?

Condoleezza Rice: PC ist eine ernstzunehmende Bedrohung für die Existenz von Universitäten. Wenn ich höre, dass Studenten sich wohl fühlen wollen, hört bei mir der Spass auf. Es ist nicht meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich Leute in meinen Kursen wohl fühlen, im Gegenteil – es ist mein Job, sie dazu zu bringen, die Wohlfühlzone zu verlassen. Sie müssen sich mit Ideen auseinandersetzen, die nicht in ihr Weltbild passen. Verstehen Sie mich richtig – es geht nicht darum, Leute zu beleidigen oder schlecht zu behandeln, aufgrund ihrer Ethnie oder ihrer Religion. Es geht an einer Universität darum, in der Erkenntnis gemeinsam weiterzukommen, und die kennt nun einmal weder Ethnie noch Religion.

NZZ: Wann ist die Bewegung gekippt, von einer Bewegung, die Anstand verbriefen wollte, zu einer Aktion, die Schutz vor unbequemen Meinungen fordert?

Condoleezza Rice: Der Prozess, der mit den besten Absichten begann, verlief schleichend. Zuerst ging es um gleichen Respekt für alle – das war gut. Doch das Blatt hat sich gewendet, eine kleine extreme Minderheit begann so zu argumentieren: Wann immer du etwas sagst, das mich als Angehöriger einer Minderheit beleidigt, auch wenn du es nicht so gemeint hast, habe ich das gute Recht, beleidigt zu sein und dir den Mund zu verbieten. Eines Tages haben wir gemerkt, dass die Studentenschaft – und auch die Gesellschaft – in immer kleinere Identitätsgruppen zerfällt, die nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Jede Gruppe fühlt sich benachteiligt, klagt ihre eigenen Missstände an, jede hat ihr eigenes Narrativ.

NZZ: Geben Sie in Ihren Kursen Trigger-Warnungen, weil Sie befürchten müssen, dass Studenten mit Ihren Aussagen nicht umgehen können?

Condoleezza Rice: Nein, ich tue genau das Gegenteil. Zu Beginn meiner Kurse sage ich allen ehrlich und direkt: Keiner von euch hat das Recht, nicht beleidigt zu werden. Ihr könnt euch nicht auf die amerikanische Verfassung berufen, um euch unangenehmen intellektuellen Erfahrungen zu entziehen. Lernt, damit umzugehen.

[…]

+ + +

Das, was Condoleezza Rice in der letzten hier zitierten Antwort sagt, dürfen auch diejenigen auf sich beziehen, die wir in unseren drei oben angeführten Weblinks angesprochenen haben. Auch außerhalb der USA.

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Wir sehen die Welt nicht so,
wie sie ist,
sondern
wie wir sind
.

(Anais Nin)

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100-muster-96

— Verhaltensmuster demagogischer Praxis —

ErkennenDurchschauenVerstehenEntgegenwirken

Entgegenwirken nur auf der sachlichen Ebene,
niemals auf der persönlichen

Nicht beschimpfen,
nicht beleidigen,
nicht verunglimpfen,
nicht verhöhnen …

___/___

In seinem im Jahr 2000 erschienenen Buch »Haider light. Handbuch für Demagogie« hat WALTER ÖTSCH 100 Verhaltensmuster erfolgreicher demagogischer Praxis offengelegt. Zu jedem der 100 Muster nennt Ötsch Beispiele aus der Praxis der [Partei] unter [Name 1].
[…]

Fortsetzung auf der Seite 100 Muster.

»Das Geheimnis des Agitators ist«, sagt KARL KRAUS, »sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.« So fängt er die einen. Und indem er seine Gegner dazu verführt, ihn für dümmer zu halten, als er ist, verführt er diese dazu, sich überlegen zu fühlen und ihn zu unterschätzen, was strategisch oft von Vorteil ist.

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Mit Dank an
WIE DEMAGOGISCHE KOMMUNIKATION FUNKTIONIERT

PDF zum Download:
12 Seiten A5100_muster

über Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt

Ideologie ist Ordnung auf Kosten des Weiterdenkens.

Quelle:
Zitate und Sinnsprüche

+ + +

Anders gesagt:

Ideologie führt zu Denkblockaden, zur Selbstbehinderung.

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_____ Ausräumen eines Irrtums _____

Es soll Islamkritiker geben – oder welche, die sich dafür halten – die es sich zum Ziel gesetzt zu haben scheinen, die Tötungsbefehle aus dem Koran auf welche Weise auch immer aus der Welt zu schaffen. Über ihre Beweggründe wollen wir keine Vermutungen anstellen.

Wir haben eine Koranausgabe, in der die Suren chronologisch geordnet sind, auf die Buchstabenfolge « töt » hin untersucht (diese schließt die Wörter „töten“, „tötet“, „getötet“ etc. ein), und dabei 47 Textstellen gefunden.

Das Wort „töten“, „tötet“, „getötet“ etc. kommt in diesem Buch mal narrativ (erzählend, z.B. Sure 40 Vers 26 ), mal im Imperativ (befehlend, z.B. Sure 2 Vers 191), aber auch negierend (verneinend, z.B. Sure 4 Vers 29) vor, und auch eine bloße Annahme aussprechend (z.B. Sure 3 Vers 144) oder eine Frage stellend (z.B. Sure 81 Vers 9).

Würde man nun die einzelnen Verse aus dem Koran entfernen, in denen – in welcher Form auch immer – vom Töten die Rede ist, blieben die Zustände, die man in islamischen Staaten und Gesellschaften beobachten kann, weiter bestehen — also die Ungerechtigkeiten, der Despotismus und die Korruption, die Menschenrechtsverletzungen sowie insbesondere die sozialen Probleme und Verwerfungen.

Die islamrechtliche Todesstrafe bei Apostasie, die auf einen Ausspruch des Islamerfinders zurückgeht, würde ohnehin auch weiterhin bestand haben.

Es würde sich also nichts Wesentliches ändern. Das ganze Unterfangen, die Tötungsbefehle aus dem Koran zu entfernen, wäre weitgehend sinnlos, vielleicht nur ein Akt der Selbstbefriedigung für ein paar Islamkritiker — oder welche, die sich dafür halten.

In manch anderen Ländern kommen z.B. rechtsreaktionäre Waffennarren — übrigens auch ohne „heiligem“ Buch und Tötungsbefehlen — ab und an auf die kuriose Idee, z.B. in Kirchen, in Schulen oder andernorts Mass Shootings — Massenmorde — zu veranstalten (siehe unsere BeiträgeMehr Paranoia wagen? sowie Freiheit ohne Paranoia).

Beachte unseren Beitrag # 3 Wahn & Wahrheit vom 23. August 2014 mit einem Zitat von Ludwig Börne.

Die Buchstabenfolge „töt“ gibt es in der o.a. Koranausgabe in folgenden Suren und Versen (siehe die Aufzählung unten):

+ + +

Chronologische Nummer der Sure, sowie Sure und Vers in der klassischen Zählweise, in denen – in der oben beschriebenen Weise – von Töten die Rede ist:

16, 91:14
27, 81:9
66, 25:68
67, 17:31
67, 17:33
68, 27:21
77, 12:9
77, 12:10
78, 40:25
78, 40:26
78, 40:28
79, 28:9
79, 28:19
79, 28:20
79, 28:33
87, 7:150
89, 6:137
89, 6:140
89, 6:151
91, 2:54
91, 2:61
91, 2:72
91, 2:85
91, 2:91
91, 2:154
91, 2:178
91, 2:191
91, 2:217
97, 3:21
97, 3:144
100, 4:29
100, 4:66
100, 4:74
100, 4:89
100, 4:91
100, 4:92
100, 4:93
100, 4:155
100, 4:157
103, 33:26
110, 60:12
113, 9:5
113, 9:111
114, 5:30
114, 5:32
114, 5:33
114, 5:95
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