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Diskussionsgrundlage

In welchem islamisch geprägten Land
kann man sich heutzutage
ein Bild
von jenem friedlichen und toleranten Islam machen,
von dem so oft die Rede ist?

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»Haben Sie […] gemacht?«

Schirmbeck: Fühlen Sie sich als Held, als Verteidiger der westlichen Zivilisation?

Westergaard: Nein, ich habe nur meine Arbeit gemacht. Ich habe eine satirische Zeichnung gemacht. Und sprechen wir von Satire, dann müssen wir ja auch von Provokationen sprechen.

Picasso machte das Gemälde ›Guernica‹ während des Spanischen Bürgerkrieges. Im Jahre 1940 begegnet ihm ein deutscher Luftwaffenoffizier in Südfrankreich, und der hat Picasso gefragt:
»Haben Sie ›Guernica‹ gemacht?«
»Nein«, antwortete Picasso, »das haben Sie gemacht.«

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Zitat aus
Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen
— Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen

von Samuel Schirmbeck
Seite 254

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Haben Sie […] gemacht?

Nein, das hat […] gemacht.


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Werdegang einer Rezension

Buchrezensionen haben üblicherweise den Zweck, sich über den Inhalt eines Buches auszulassen, ihn zu bewerten, zu hinterfragen, zu kritisieren.

Unter den Kundenrezensionen zu dem Buch Die autoritäre Revolte: Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes von Volker Weiß findet sich mit Datum 4. April 2017 die des Rezensenten „Freiheit“.

Sprache und Logik

„Freiheit“ hält das Buch von Volker Weiß für einen Reinfall, wie er in der Überschrift verkündet. Seine Rezension beginnt mit einem polemischen Wortspiel über den Namen des Autors.

Der erste Kommentar zu dieser Rezension von „Freiheit“ zitiert einen Satz dieser Website, in dem das Wort «Lügenpresse» verwendet wird, und verweist in diesem Zusammenhang auf den Gröfaz (Hitler).

In seiner ersten Antwort darauf geht „Freiheit“ zwar auf Hitler ein, betont, dass dieser ein Sozialist gewesen ist — allerdings auch ein Nationalist, was im Verlauf der Diskussion noch eine Rolle spielen wird — und rückt u.a. die amtierende Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, in die Nähe von Diktatoren und Despoten („Die eigentlichen Autoritären, etwa der Justizminister oder die Kanzlerin, …„), ohne darzulegen, woran sich dies zeigen würde. Darüber hinaus schreibt „Freiheit“ von „Tausenden Kriminellen, die z.B. Gaststätten angreifen, die die [Partei XYZ] bei sich tagen lassen.“ Wer diese „Tausenden Kriminellen“ wann und wo gezählt hat, erschließt sich aus seiner Antwort nicht.
Auf das Wort «Lügenpresse» sowie auf den Hinweis, dass dieses bereits von den Nationalsozialisten — nicht erst während ihrer Terrorherrschaft ab 1933 — in diffamierender Weise benützt wurde, geht Rezensent „Freiheit“ nicht ein, verwendet dieses Wort nicht.

Im Verlauf dieses Meinungsaustauschs zwischen „Freiheit“ und dem Kommentator weist der Rezensent darauf hin, dass Gustav Seibt im Klappentext zu dem Buch von Volker Weiß das Wort „vernichtend“ verwendet, und schließt daraus, „worum es geht: um die Bewahrung linker Diskurshegemonie.“
Tatsächlich schreibt Gustav Seibt

»Endlich eine Darstellung der deutschen Rechten, die sich nicht in billiger Polemik erschöpft, sondern gründlich, gerecht und darum vernichtend ist.«

Noch am selben Tag behauptet „Freiheit“, der Autor Volker Weiß verstehe „das rechte (pessimistische!) Menschenbild nicht.“

Weiß versteht das rechte (pessimistische!) Menschenbild nicht. Die Neue Rechte setzt sich nicht für den Erhalt der klassischen Familie ubd der souveränen Nationalstaaten ein, weil sie andere Menschen haßt, sondern weil diese klassischen Rahmen die einzigen sind, die einigermaßen funktionieren.

Aufschlussreich

Jemand hat — in dieser etwas umständlich formulierten Satzkonstruktion — also dann ein pessimistisches Menschenbild, wenn er sich „für den Erhalt der klassischen Familie und der souveränen Nationalstaaten“ einsetzt, weil „diese klassischen Rahmen die einzigen sind, die einigermaßen funktionieren.“

Gegen den Erhalt der klassischen Familie spricht u.E. nichts. Dies jedoch als Ausdruck eines pessimistischen Menschenbildes hinzustellen, wie es „Freiheit“ in obigem Zitat tut, halten wir für gewagt, ja sogar für in sich widersprüchlich.

Beim souveränen Nationalstaat sind wir anderer Meinung als der Rezensent „Freiheit“, denn nicht von Ungefähr haben sich z.B. auf dem nordamerikanischen Kontinent 50 Staaten, die bis heute teils das Wort „Republik“ in ihren offiziellen, vollständigen Namen führen, zu einem Bund zusammengeschlossen, und in Europa haben sich nach dem — nicht nur für diesen Kontinent desaströsen — Zweiten Weltkrieg mehrere Länder zum gegenseitigen Vorteil dazu entschlossen, ihre staatliche Souveränität teiweise preiszugeben.

Auf die vom Kommentator im Verlauf des Meinungsaustauschs ein paar Tage später gestellt Frage, ob „… das Menschenbild der Neuen Rechten, das pessimistisch ist, …“ sich auch auf die „Neue Rechte“ selbst beziehe und ob Rezensent „Freiheit“ von sich selbst ebenfalls ein pessimistisches Menschenbild, also ein negatives Selbstbild habe, reagiert „Freiheit“ ein wenig unwirsch und fordert dazu auf, das „Psychologisieren“ doch bitte bleiben zu lassen, denn das pessimistische Menschenbild beziehe sich zwar „auf alle Individuen“ der Gattung Mensch, dies habe mit einem negativen Selbstbild jedoch nichts zu tun.

Das war nun — nach dem Plädoyer für den Erhalt der klassischen Familie als Ausdruck eines pessimistischen Menschenbildes — die zweite innere Widersprüchlichkeit von „Freiheit“ in diesem Meinungsaustausch.

„Freiheit“ verweist noch darauf, dass „Rechte“ in der Regel Thomas Hobbes gelesen hätten, und dass sie deshalb z.B. dazu stehen, dass sie „auf die Klingelschilder gucken, wenn sie sich eine neue Wohnung suchen.“

Aha!
Hat Thomas Hobbes das empfohlen? Oder kommt in einem solchen Verhalten eine gehörige Portion an Vor-Urteilen anderen Menschen gegenüber zum Ausdruck?
Gibt es eigene Erfahrungen oder Erlebnisse, die zu diesem Verhalten führen und es rechtfertigen können, oder reicht es, Thomas Hobbes gelesen zu haben? Das schiene uns denn doch eine arge Einengung des Urteilsvermögens aufgrund ideologischer Fixierung, wie man sie sonst eher bei Menschen findet, die ein bestimmtes „heiliges Buch“ gelesen haben und darauf ihr Weltbild und Menschenbild stützen.

Auf die bislang abschließende Frage des Kommentators, was denn das „Psychologisieren“ (beim Rezensenten „Freiheit“) auslöst,

Unsicherheit, oder gar Hilflosigkeit im Umgang mit Verdrängtem, das „man“ sich nicht eingestehen möchte, weil dann das Selbstbild angekratzt oder sogar schwer beschädigt wird

steht eine Antwort von „Freiheit“ noch aus.

Nach den Erklärungsversuchen des Rezensenten „Freiheit“ bliebe zu klären, worauf sich die Überschrift — Reinfall — seiner Rezension bezieht.

Weltbürgerlichkeit

Empfehlen möchten wir „Freiheit“ einen Blick auf die Weltbürgerlichkeit der Goethezeit, auf «[…] Goethes Idee einer Ländergrenzen transzendierenden Weltliteratur, das Bildungsideal, das zur Gründung der deutschen Universitäten führte, einen aufgeklärten Kosmopolitismus» […]

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Vollständiger Screenshot des Meinungsaustauschs

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Volker Weiß
Die autoritäre Revolte:
Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

Verlag Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-94907-0

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Perönliches Kennenlernen

Besser kennenlernen

Der israelisch-arabische Psychologe Ahmad Mansour stellt in einem geliederten Beitrag auf Tagesspiegel Causa mehrere kurze Texte zum Antisemitismus unter Muslimen zu Diskussion.

Am Ende jedes Textabschnitts wird eine kurze kurze These aufgestellt, der man zustimmen oder die man ablehnen kann.

  • Der muslimische Antisemitismus wird verharmlosend diskutiert.
  • Der arabische Antisemitismus ist frecher, dreister und emotionaler, als der deutsche.
  • Es braucht ein Gegennarrativ zu den antisemitischen Verschwörungstheorien.
  • Der Nahostkonflikt spielt eine Hauptrolle beim antizionistischen Antisemitismus.
  • Ohne eine differenzierte und moderne Korandeutung bleibt die Gefahr, dass der Koran Antisemitismus legitimiert.
  • Die Kritik an muslimischen Antisemiten macht sie heute schnell zu Opfern.

Zusätzlich bietet Mansours Beitrag eine Kommentarfunktion für Leser (Kommentare werden vermutlich ohne redaktionelle Prüfung oder Freischaltung sofort veröffentlicht).

Wir greifen einen Kommentar heraus, dem wir die Überschrift unseres Beitrags entlehnt haben:

Meine erste Frage an „Antisemiten“ bzw. antijüdisch eingestellte Menschen:
Wieviele Juden kennst Du persönlich ?

Der „Antisemitismus“ ist ein Antijudaismus, da z.B. Araber ebenfalls Semiten sind.

Menschen wegen ihrer Herkunft oder Weltanschauung unter Generalverdacht zu stellen oder sie für etwas verantwortlich zu machen, das sie nicht getan haben, ist mehr als nur ein Vor-Urteil. Es nimmt diese Menschen in Sippenhaftung — egal ob Juden, Muslime, Christen oder sonst wen.

Um den Antijudaismus mancher Muslime zu verstehen, empfiehlt es sich u.a., einen Blick in die chronologisch sehr späten, die endgültigen Suren des Korans aus medinesischer Zeit zu werfen, — insbesondere in die (vorletzte oder letzte) Sure 5, „Der Tisch“, die sich gegen Ende stellenweise liest wie das Buch vom Gröfaz (Hitler).
Diese Sure wie auch der gesamte Koran wurde jedoch nicht von heute lebenden Muslimen verfasst, weshalb man sie dafür nicht verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann — denn das wäre seinerseits ebenfalls Sippenhaftung.
Man kann aber erläutern, dass laut Koran der islamische Gott Allah angeblich alle Menschen, also auch Juden, erschaffen hat … — und dass jeder glauben darf, was er will, deshalb aber längst nicht alles tun darf, was er will, tun was anderen schadet, und auch nicht gegen andere Menschen, die etwas anderes glauben, hetzen darf.

Wir möchten diesem Leserkommentar nichts hinzufügen, sondern seine Aussagen und seinen Stil als Anregung verstehen, wie eine sachbezogene Diskussion / Debatte ablaufen kann, ohne sich auf ein pauschlisierendes, diffamierendes oder herabsetzendes Niveau zu begeben.

Screenshot

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Ein (nicht ganz) ernstgemeinter Vorschlag

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Anfang März 2017 konnten wir verschiedentlich — z.B. hier, hier und hier — lesen (teils sinngemäße Wiedergabe)

In einer zunehmend multireligiösen Gesellschaft sei es angebracht, „dass die abrahamitischen Theologien zeigen, dass sie eine gemeinsame Hermeneutik haben“ …

Das erscheint uns ein vernünftiger Ansatz zu sein, Konflikte zwischen den Religionen, natürlich auch zwischen den monotheistischen Religionen, zu vermeiden oder bestehende Konflikte zu bewältigen.

Denn wenn es stimmen sollte, dass die Angehörigen der drei monotheistischen Religionen an denselben oder zumindest an den gleichen Gott glauben und dass es sich bei allen dreien um abrahamitische Religionen handelt, dann wäre eine gemeinsame Hermeneutik, eine vereinheitlichte „Interpretation von Texten und des Verstehens“ überaus sinnvoll, statt sich gegenseitig z.B. als Ungläubige zu diffamieren und zu beschimpfen oder sich gegenseitig zu bekriegen oder auch nur den Tod zu wünschen.

Schließlich wird insbesondere den monotheistischen Religionen nachgesagt, dass sie friedlich sind und dass Toleranz, Nächstenliebe und gegenseitiges Verständnis darin hohe Gebote sind.

Wir schlagen daher vor, dass die Angehörigen der drei monotheistischen Religionen zusätzlich zu ihrer bisherigen, eigenen Religion auch den jeweils anderen beiden Religionen beitreten, dass also

  • Juden zusätzlich dem Christentum (evangelisch und katholisch) und dem Islam (sunnitisch und schiitisch) beitreten;
  • Christen zusätzlich dem Judentum — aus dem ihre Religion ohnehin hervorgegangen ist — und dem Islam (sunnitisch und schiitisch) beitreten;
  • Muslime zusätzlich dem Judentum und dem Christentum (evangelisch und katholisch) beitreten.

Es ist schließlich auch jederzeit möglich, dass jemand Mitglied in z.B. einer philosophischen Vereinigung, einem Taubenzüchterverein und einem Schützenverein ist — und zur Bewahrung des Humors vielleicht auch noch in einem frohsinnigen Karnevalsverein.

So ließen sich die Glaubens-, Interpretations- und Machtrangeleien zumindest zwischen diesen drei Religionen, aber auch manche politischen Konflikte auf wundersame Weise vermeiden und bestehende Konflikte nach vielen Jahrhunderten oder gar nach Jahrtausenden endlich lösen.

Der diesen Religionen eigene absolute Wahrheitsanspruch wäre endlich vereint, und die Oberen könnten ihre Überzeugungskraft — so gestärkt — noch glaubwürdiger einsetzen.

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Wenn man andere von etwas überzeugen will

oder

Wie Kritik in eine Art Hexenjagd münden kann …

Eigene Wertschätzung

Die Werte und Vorzüge eines freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaats jemandem näherzubringen gelingt wahrscheinlich am ehesten, indem man diese Werte vorlebt, sie erklärt und erläutert.

Diese Werte braucht man dabei weder infrage zu stellen noch herunterzuspielen oder gar zur Disposition zu stellen oder zu verleugnen, sondern man kann zu ihnen stehen und sie ggf. auch gegen Angriffe oder Unterminierungsversuche aus Überzeugung und mit Sachargumenten verteidigen.

Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen oder Menschen mit einer anderen als der eigenen Meinung oder Weltanschauung pauschal mit Vorurteilen zu überziehen, gegen sie zu hetzen, sie zu beschimpfen und zu beleidigen, dabei vielleicht sogar die Unschuldsvermutung außer acht zu lassen oder zu negieren, dürfte hingegen kaum eine geeignete und überzeugende Methode sein.
Denn von was will man andere damit überzeugen?

Wer z.B. meint, vom Fehlverhalten einzelner Menschen einer bestimmten Gruppe oder Herkunft auf alle Menschen der gleichen Gruppe oder Herkunft schließen zu können und ihnen ebenfalls Fehlverhalten unterstellen zu müssen, der lässt die Unschuldsvermutung außer acht.

Das Gerücht

Unschuldsvermutung und Gerücht: „Sie haben erzählt, dass …“

Mit Sätzen wie

Eine Duisburger Rede, 3. August 2015

[…] abends um 20 Uhr ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt wurde. Und nachdem wir ja täglich von solchen Meldungen schockiert werden, kann man sich fast vorstellen, wer der Täter war. Es wurde, vor wenigen Tagen wurde jetzt einer aus einem Asylantenheim verhaftet […], und das ist das, was wir täglich in Deutschland erleben.

werden Menschen gewissermaßen in Sippenhaftung genommen und für Taten verantwortlich gemacht, die sie nicht begangen haben. Derlei gab es in Deutschland zuletzt während der Herrschaft der Nationalsozialisten von 1933 bis 1945, und danach teils noch in der DDR bis 1989.

Jemanden für etwas verantwortlich zu machen das er nicht getan hat, ist Ungerechtigkeit, erzeugt Wut und womöglich Hass, der sich später vielleicht ein Ventil sucht oder Trotzreaktionen provoziert.
Einen Vorteil hat davon niemand.

Gleiches Recht

In einem demokratischen Rechtsstaat gilt gleiches Recht für alle — auch für Minderheiten –, ungeachtet, was jemand glaubt oder nicht glaubt. In Deutschland ist dies z.B. aufgrund der Verfassung, u.a. des GG Art. 140 geregelt.
Wäre es anders, würden Menschen womöglich um die Wette glauben, um mehr Sonderrechte für sich einzuheimsen als der Nachbar.

Es braucht für einen demokratischen Rechtsstaat, der zu weltanschaulicher Neutralität verpflichtet ist, unseres Erachtens keinen Grund zu geben, seine Gesetze und seine Grundrechtsgarantien an Glaubensinhalte von Religionen oder sonstigen Weltanschauungen anzupassen. Im Gegenteil sind die Menschen in diesem Land gehalten, sich in ihrem Verhalten an der Verfassung und an den anderen geltenden Gesetzen zu orientieren.

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Wahlergebnisse

Nach Wahlen zu Parlamenten ergehen sich Vertreter mancher Parteien regelmäßig in Erklärungsversuchen des Ergebnisses für ihre Partei, die sich bisweilen anhören wie die Erklärungen nach einem verlorenen Fußballspiel.

Manchen Parteien wurde z.B. ein zweistelliges Ergebnis prognostiziert (oder sie haben es sich selbst sehnlichst herbeigewünscht), das dann aber doch nicht erreicht wurde.

Das Nichterreichen oder gar das Scheitern öffentlich einzugestehen fällt manch einem in so einer Situation erkennbar schwer.

Wir erlauben uns ausnahmsweise ein klein wenig Sarkasmus, um die Ergebnisse auch in solchen Fällen als Wunscherfüllung erscheinen zu lassen:

Laut dem Balkendiagramm oben haben alle Parteien ein zweistelliges Ergebnis erzielt.

Manche Parteien haben zwei Stellen vor dem Komma erreicht.

Andere haben in den Prozentzahlen eine Stelle vor und eine Stelle nach dem Komma, was dann im Ergebnis — zur Zufriedenheit der eigenen Wähler und um nicht als Verlierer dazustehen — ebenfalls als ein zweistelliges Ergebnis gedeutet werden könnte …

Den Anflug von Spott bitten wir zu entschuldigen, wir wollten uns diesen hier nicht verkneifen.

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P.S.:
Ähnlichkeiten mit der an diesem Tag stattgefundenen Landtagswahl im Saarland sind reiner Zufall.

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